Von Apfelbergen zu Saftflaschen
Knapp 20 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, darunter auch einige Kinder, folgten der Einladung zur Besichtigung der Obstannahmestelle der Pölz Fruchtsäfte GmbH in Hintersarling.
Gleich zu Beginn erläuterte Michael Kreuzeder die Geschichte der Anlage: Ursprünglich befand sich die Obstannahmestelle der Pölz Fruchtsäfte GmbH in Neumarkt Sankt Veit, anschließend einige Jahre bei der Firma Groß in Moosvogl, bevor sie Anfang der 2000er-Jahre nach Hintersarling kam. Die Anlage wurde auf dem Betriebsgelände der Firma Kreuzeder Transporte errichtet und wird seither dort betrieben.
Einige Vereinsmitglieder hatten ihre eigenen Äpfel mitgebracht. Diese wurden zunächst gewogen und anschließend über ein Förderband zum Container transportiert. Wer eigene Äpfel - egal ob nur ein paar Kisten oder ein ganzer Hänger voll - anliefern möchte, kann dies während der regulären Öffnungszeiten (Montag - Samstag von 10.00 - 12.00 und 13-00 - 16.00) tun.
Wer sein Obst anliefert, erhält unter Abzug einer Gebühr den Gegenwert als fertiges Pölz-Produkt in Glasflaschen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Wert in Geld auszahlen zu lassen.
Im Verkaufsraum wartete auf die Teilnehmer schließlich eine breite Produktpalette: Neben klassischem Apfelsaft stehen auch Mischsäfte, hochwertige Kirsch- und Traubensäfte sowie verschiedene Weine und Brände im Angebot.
Besonders jetzt in der Hochsaison ist der Betrieb gut ausgelastet. In Jahren mit reicher Apfelernte kann es am Wochenende zu längeren Wartezeiten kommen, während schwächere Ernten einen zügigeren Ablauf ermöglichen. Die Container werden mit Lkws in regelmäßigen Abständen zur Firma Pölz nach Garching an der Alz transportiert und das Obst dort zu Saft verarbeitet.
Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing
Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.
Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.
Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.