Tipps zum Blumenstrauß-Binden
Der September Stammtisch vom OGV Tann zum Thema „Blumenstrauß binden“ war sehr gut besucht und lieferte für alle Anwesenden zahlreiche Informationen.
Wer kennt sie nicht, die schönste Sprache der Welt? Blumen und der Mensch blühen auf…Blumen wurden schon jeher als geheime Sprache genutzt oder als Opfer und Grabbeigabe. Der klassische Biedermeierstrauß ist beispielsweise der bekannteste Strauß und aus der Floristik nicht mehr wegzudenken.
„Wie man einen Strauß farblich zusammenstellt, ist reine Geschmackssache. Allerdings gibt es einige goldene Regeln zu beachten, damit man lange Freude an seinem Blumengebinde hat.“, erklärte die Vereinsvorsitzende vom Obst und Gartenbauverein Tann, Michaela Hennersberger bei ihrem Vortrag. Frische Schnittblumen aus dem eigenen Garten eignen sich perfekt für schöne Blumensträuße. Ob Kopf an Kopf angelegt, asymmetrisch gestaltet oder locker zusammengefasst - die Stiele der einzelnen Blumen können parallel oder spiralförmig angelegt werden. Doch zu Beginn sollte man sich erst eine Blumenauswahl zurechtlegen. Jeder Blütenstiel wird mit einem scharfen Messer im unteren Drittel von Blattwerk und Dornen befreit. Das Blattwerk, was später im Vasenwasser steht, fängt zu faulen an und beeinträchtigt die Haltbarkeit. Bindebast zum Abbinden zurechtlegen und es kann los gehen. Anhand einer mitgebrachten Blumenauswahl zeigte die gelernte Floristin, wie man mit wenigen Handgriffen verschiedenste, gestalterische Straußformen zaubern kann. Spontan konnten einige Stammtischbesucherinnen selbst aktiv werden und kreativ einen Blumenstrauß zaubern. Beim Zusammenbinden der Blumenstiele muss darauf geachtet werden, dass die dünnste Stelle die unter der Hand liegt, mehrmals mit dem Bindebast umwickelt und dann fest abgebunden wird. Die langen Stiele werden auf eine Länge mit der Gartenschere gekürzt und jeder Stiel wird einzeln mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten. Blumen soll man auch vor Sonneneinstrahlung schützen, abgeblühte Blumen kann man entfernen oder aber auch trocknen lassen.
Michaela Hennersberger bedankte sich für die Aufmerksamkeit und der Abend wurde noch lange zum regen Austausch genutzt.
Rama Dama - Unterdietfurt
Gemeinsam für eine saubere Umwelt:
Erfolgreiches RamaDama in Unterdietfurt
n einer beeindruckenden Gemeinschaftsaktion haben die Pfarrer-Reindl-Grundschule und der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt gemeinsam das alljährliche RamaDama organisiert. Unterstützt wurden sie dabei von den Vorschulkindern des Kindergartens St. Elisabeth Unterdietfurt.
Start war um 9:00 Uhr am Pausenhof der Grundschule. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Müll wurden die rund 100 Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt, die dann mit Handschuhen, Müllsäcken und großer Motivation die Straßen, Wege und Wiesen rund um Unterdietfurt von achtlos weggeworfenem Müll befreiten. Die Kinder, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Vereinsmitglieder sammelten mit großem Einsatz und zeigten damit, wie wirksame Kooperationen aussehen,
Nach der Aktion wurden die Abfälle am Wertstoffhof entsorgt. Dort erklärten zwei Verantwortliche des AWV Isar-Inn vor Ort noch einmal die fachgerechte Entsorgung, sodass alle Beteiligten genau wussten, wie der Müll richtig getrennt wird und welche Materialien wiederverwertet werden können.
Zum Abschluss gab es für die fleißigen Sammler als kleine Anerkennung für ihren Einsatz eine süße Belohnung vom Bürgermeister.
Der OGV Unterdietfurt dankt allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement. „Durch die enge Zusammenarbeit von Schule, Kindergarten und Verein konnten wir erneut beweisen, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für unsere Gemeinde ist und unsere Heimat lebenswerter machen“, so eine Vereinsvertreterin.
Palmbuschenbinden - Taufkirchen
Palmbuschenbinden: Am Freitag, den 27. März, fand beim OGV Taufkirchen das Kinderprogramm 'Palmbuschen binden' statt. Insgesamt 28 Kinder nahmen gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson am Feuerwehrhaus teil. Zu Beginn gab es eine kurze Einführung in die Bedeutung des Palmbuschen. Dabei wurde erklärt, dass er an den Einzug Jesu in Jersualem erinnert und am Palmsonntag gesegnet wird. Traditionell werden die Zweige im folgenden Jahr am Aschermittwoch verbrannt. Im Anschluss durften die Kinder selbst aktiv werden: Gemeinsam mit ihrer Begleitperson banden sie ihren eigenen Palmbsuchen. Dafür standen verschiedene Zweige, Grünmaterial und Palmkätzchen zur Verfügung. Die Buschen werden individuell gestaltet - ob größer oder kleiner, geschmückt mit einem Kreuz oder bunten Eiern. Zum Abschluss befestigten die Kinder noch die eigenen Bänder. Am Ende konnten alle Teilnehmenden stolz ihre Palmbuschen mit nach Hause nehmen.
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.