Schwammerlwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt

Bei herrlichem Herbstwetter fanden sich am Sonntagnachmittag rund 40 Pilzfreunde am OGV-Bankerl in Hintersarling ein. Unter Leitung der Pilzberaterin Rosemarie Denk-Gottschaller begab sich die Gruppe – Kinder und Erwachsene – in den angrenzenden Wald auf Schwammerl-Suche. 

Die mit einem hellbraunen Hut aus Zunderschwamm (einem Baumpilz, aus dem man auch gut sehr gesundes Pilzpulver herstellen kann) ausgestattete Mykologin gab den Teilnehmern während der Wanderung durchs Holz viele interessante Erläuterungen. Beispielsweise, dass manche Pilze nur bei bestimmten Bäumen gefunden werden, wie wichtig die Pilze für das Ökosystem Wald sind, weil sie unter anderem abgestorbenes Holz zersetzen und wie Pilze am besten geerntet und transportiert werden – nämlich niemals in Plastiktüten, sondern in luftigen Körben. Die Expertin erklärte auch, bei welchen Pilzen besondere Verwechslungsgefahr bestehe.

Nach rund einer Stunde trafen sich alle Teilnehmer wieder am Ausgangspunkt. Dort wurden dann alle Funde auf einem großen Tuch ausgelegt und bestimmt. Auch einige mitgebrachte Pilze wurden von der Expertin begutachtet und bestimmt. Es wurde auch besprochen, welche Pilze sich als Mahlzeit eignen und wie man sie optimal zubereitet. Doch Schwammerl sind nicht nur ein kulinarischer Genuss, bestimmte Pilze eigenen sich auch als natürliches Färbemitte, was die Mykologin anhand von ihr eingefärbter bunter Wolle zeigte. 

Um viele Informationen, Tipps und Eindrücke reicher, traten die Teilnehmer ihren Heimweg an. Die Schwammerl-Exkursion war für alle eine tolle Erfahrung. 

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Ein Kreuz aus Gaben der Natur – Erntedank in der Pfarrkirche Unterdietfurt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Kraut- und Rübn-Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt den Erntedankaltar in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Unterdietfurt mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Für die diesjährige Gestaltung hatten sich die Verantwortlichen des OGV etwas Neues einfallen lassen: Der Erntedankaltar wurde in Form eines großen Kreuzes aufgebaut. Aus Holzkisten entstand die Kreuzform, die anschließend mit zahlreichen Gaben aus Garten und Feld gefüllt wurde. Die Kinder und Mitglieder des OGV brachten dafür eine bunte Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse mit. Äpfel, Birnen, Rote Bete, Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Weintrauben, Nüsse und Maiskolben fanden ihren Platz in der liebevoll gestalteten Dekoration. Auch verschiedene Blumenvasen wurden von den Kindern und Helfern passend geschmückt. In der Mitte des Kreuzes fand das von Berta Gruber gebackene Brot einen würdigen Platz.

Das Erntedankfest hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Es ist eine Zeit, in der die Menschen Gott für die Ernte und für die Gaben der Natur danken. Gleichzeitig erinnert Erntedank daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich ist und dass hinter jedem Lebensmittel die Arbeit vieler Menschen sowie das Wachsen und Gedeihen in der Natur stehen. Das Kreuz als Mittelpunkt des diesjährigen Altars verbindet dabei den Dank für die Schöpfung mit dem christlichen Glauben.

Mit viel Freude, Kreativität und einem Blick für die Natur haben die Kinder so einen farbenprächtigen Erntedankaltar geschaffen, der die Besucher der Pfarrkirche zum Staunen und Innehalten einlädt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihren Gaben und ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

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Malgersdorfer Wettbewerb: Kinderwettbewerbs: Wer hat den schwersten Kohlrabi?

Erfolgreiche kleine Gärtner gewinnen beim OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Malgersdorf hat im Frühjahr Kohlrabisamen an knapp 50 Kinder ausgegeben. Nun wurde es Zeit, die Ernte zu begutachten. Zur Prämierung kamen 32 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern an den Bräuhausplatz. Manche der kleinen Gartler mussten beim Tragen ganz schon schwitzen, da ihre Kohlrabis beeindruckend groß waren. Nachdem die Früchte fertig gewogen waren, begann es bei der Auswertung spannend zu werden. Die Bandbreite der Gewichte war freilich recht unterschiedlich. Die Waage zeigte Gewichte von 34 g bis 3665 g für den vierten bis 32. Platz. Die drei schwersten konnten dann mit den Hauptpreisen belohnt werden. Den 1. Platz erreichte Aigner Marina mit einem Kohlrabigewicht von 4890 g, gefolgt von Bloos Elisabeth, bei der die Waage 4242 g angezeigt hat. Den 3. Platz sicherte sich Max Schaitl mit einem 3685 g schweren Kohlrabi.  Alle teilnehmenden Kinder bekamen einen Einkaufsgutschein vom „DaBeck“. Mit Spannung wird nun der 19. Kinderwettbewerb im nächsten Jahr erwartet.

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