OGV Tann Tradition & Brauchtum gefördert
Wasser ist das Quell des Lebens, an Ostern wird das Weihwasser in den katholischen Kirchen gesegnet und dem geschöpften Wasser wird nach altem Brauchtum eine besondere Heil und Segenskraft zugeschrieben. Um diese Bedeutung hervorzuheben, gibt es seit vielen Jahren den Brauch, die Brunnen zur Osterzeit festlich zu schmücken.
Gold, Silber und Kupferfarbige, echte Hühner und Gänseeier glänzen mitten am Tanner Marktplatz.
Viele gespendete Zweige und fleißige Hände haben es auch in diesem Jahr wieder ermöglicht, dass aus Buchs und Segenbaum Girlanden für den Marienbrunnen gebunden werden konnten. Der Obst und Gartenbauverein Tann hält so eine Tradition aufrecht, die zwar immer mit viel Aufwand und ehrenamtlicher Arbeit verbunden ist, aber nach gemeinsam getaner Arbeit immer wieder Freude bereitet.
Aus den restlichen Zweigen und frühzeitig geschnittenen Weidenkätzchen wurden in der Kindergruppe der Tanner Gartenzwerge, mit vielen Kindern Palmbuschen, für den Kirchgang am Palmsonntag gebunden.
Die Vorsitzende vom OGV Tann, Michaela Hennersberger bedankte sich für die Unterstützung bei allen Helfern, bei den Eltern der Gartenzwerge und vor allem bei den Spendern der ganzen Zweige, ohne die so eine aufwendige Arbeit nicht möglich wäre. Auch die Marktgemeinde Tann unterstützt den Verein für solch Aktionen zum Erhalt und Förderung von Brauchtum, Kultur, Bildung und Natur.
Jugendleiter und Interessierte treffen sich zur Fortbildung in Massing
Auf Einladung des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern trafen sich am 30. Mai 2026 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie weitere Interessierte aus den niederbayerischen Kreisverbänden zu einer Fortbildungsveranstaltung im Freilichtmuseum Massing im Landkreis Rottal-Inn.
Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brezen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer fachkundigen Führung interessante Einblicke in die historischen Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Dabei wurden die enge Verbindung von Gartenkultur, Selbstversorgung und bäuerlicher Lebensweise sowie deren Bedeutung für die heutige Bildungsarbeit anschaulich vermittelt. Ein besonderer Programmpunkt war der praktische Workshop zum traditionellen Buttern, bei dem die Teilnehmenden historische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten.
Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, stand das Bezirksjugendvertretertreffen auf dem Programm. Dabei wurde zunächst über den aktuellen Stand der Jugendgruppen in den niederbayerischen Gartenbauvereinen berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Fördermöglichkeiten des Bezirksverbandes für die Jugendarbeit. Zudem informierten die Verantwortlichen über aktuelle Entwicklungen bei der Jugend der Bayerischen Gartenbauvereine (JBG).
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch der Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Dabei wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und neue Ideen für die zukünftige Jugendarbeit gesammelt. Auch erste Überlegungen und Vorschläge für die Jugendleiterfortbildung im Jahr 2027 wurden eingebracht.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden eine gelungene Mischung aus fachlicher Weiterbildung, praktischen Erfahrungen und intensivem Austausch. Der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen. Alle 33 verfügbaren Plätze waren ausgebucht.
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Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rottal-Inn e.V.