„Die Alm – ein Ort für die Seele“ - OGV Unterdietfurt

„Die Alm – ein Ort für die Seele“ Martina Fischer begeistert mit Einblicken in das Leben auf der Alm
Voller Gastraum und wertvolle Impulse für ein entschleunigtes Leben.
 
Bis auf den allerletzten Platz gefüllt war der Gastraum der Mehrzweckhalle in Huldsessen beim gemeinsamen Vortragsabend der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt am Donnerstag, den 8. Oktober.
 
Unter dem Titel „Die Alm – ein Ort für die Seele – Reflexionen einer Sennerin“ nahm Martina Fischer, bekannte Sennerin, Wildpflanzen-Expertin, Ernährungsberaterin und Siegerin der BR-Landfrauenküche 2023, die zahlreichen Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Welt der Alm.
 
Anschaulich, persönlich und mit viel Begeisterung erzählte sie von ihrer Zeit als Sennerin in den oberbayerischen Alpen, von der tiefen Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur und dem Leben mit ihren Tieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr das einfache Leben auf der Alm von natürlichen Abläufen geprägt ist.
 
Für Martina Fischer ist die Alm ein Ort, an dem sowohl die Tiere als auch der Mensch artgerecht leben können – im Einklang mit der Natur und fernab von der ständigen Hektik des Alltags.
 
Ihre Erzählungen regten zum Nachdenken über die eigenen Lebensgewohnheiten an. Besonders appellierte sie an die Zuhörer, sich selbst zu genügen, die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Herbst- und Winterzeit ermutigte sie dazu, bewusst einen Gang zurückzuschalten, sich Ruhe zu gönnen und zu entschleunigen.
 
Auch eine gesunde Lebensweise lag ihr am Herzen. Dabei gehe es jedoch nicht darum, sich alles zu verbieten, sondern vielmehr darum, ein gesundes Maß zu finden und das Leben mit all seinen schönen Seiten zu genießen.
 
Die vielen persönlichen Einblicke und Denkanstöße machten den Abend zu einer inspirierenden Begegnung mit einer Lebensweise, die den Blick wieder stärker auf das Wesentliche lenkt.
 
Die als Gemeinschaftsprojekt der Naturfreunde Huldsessen und des Obst- und Gartenbauvereins Unterdietfurt organisierte Veranstaltung fand großen Anklang und erwies sich als voller Erfolg.
 
Auch nach dem Vortrag blieb man noch gerne beisammen. Bei angeregten Gesprächen und gemütlichem Ratschen ließen die Besucher den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

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Baumschneidekurs - Unterdietfurt

Erfolgreicher Schnittkurs für Obstgehölze in Unterdietfurt

Bei frühlingshaftem Wetter veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein Unterdietfurt kürzlich einen praxisnahen Schnittkurs für Obstgehölze. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen rund um den richtigen Obstbaumschnitt zu vertiefen.

Unter fachkundiger Anleitung der beiden Baumwarte Manuel Bauer und Wolfgang Gräfinger wurden direkt vor Ort verschiedene Obstbäume begutachtet und gemeinsam geschnitten. Dabei erklärten die Kursleiter anschaulich die wichtigsten Grundlagen des Erziehungs- und Erhaltungsschnitts sowie den richtigen Umgang mit Werkzeugen. Besonders geschätzt wurde die Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung im Garten.

Mit viel Engagement arbeiteten die Teilnehmenden selbst an den Bäumen und konnten so wertvolle Erfahrungen sammeln. Neben ausgewachsenen Kirsch-, Apfel- und Zwetschgenbäumen standen auch die Besonderheiten von neu gepflanzten Bäumen im Mittelpunkt. Darüber hinaus übte man den richtigen Erziehungsschnitt von Apfel-, Birn- und Zwetschgenbäumen am Spalier.

Fragen wurden direkt am Objekt beantwortet, wodurch Unsicherheiten schnell geklärt werden konnten. Auch Themen wie Kronenaufbau und Förderung der Fruchtbarkeit standen im Fokus.

Zur Stärkung sponserte der Verein Butterbrezen und Getränke. Der Baumschneidekurs bot eine schöne Gelegenheit zum Austausch unter Gartenfreunden und stärkte das Gemeinschaftsgefühl im Verein.

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Rama Dama - Mitterskirchen

Mit großem Aufgebot war der Gartenbauverein Mitterskirchen mit den Mitgliedern und Familien der
Kindergruppen wieder unterwegs um den Ort von Müll zu befreien.
Ca. 20 Familien mit ca. 60 Personen sind bei der 9. Aktion des Vereins beteiligt gewesen.
Heuer gab es mal keinen kuriosen Fund, nur die leeren Bierflaschen werden jedes Jahr mehr. Das ist
auffällig. Aber trotzdem lag wieder viel Müll in den Straßengräben. Ansonsten war es dieses Jahr von
der Verschmutzung her besser als letztes Jahr. Es kam wieder ein ganzer Anhänger voll Müll
zusammen. Davon geschätzt: 100 leere Bierflaschen!
Die Kinder sind jedes Jahr wieder erstaunt, wie viel einfach an der Straße entsorgt wird. Man kann
nicht früh genug anfangen, den Kindern das Ausmaß der Verschmutzung heutzutage aufzuzeigen und
sie zu sensibilisieren.
Es ist erfreulich, dass sich auch immer wieder neue Familien und Personen beteiligen und durch
Werbung und Erzählung vielleicht auch der eine oder Andere aufmerksam wird und künftig
achtsamer mit der Umwelt umgeht.
Nach dem ca. 1 ½ Stündigen Marsch jeder Truppe auf 16 verschiedenen Routen gab es am
Jugendheim eine deftige Brotzeit. Dieses mal konnte die Brotzeit wieder bei herrlichem Wetter
draußen genossen werden!
Ein Gemeinschaftserlebnis, das zusammenschweißt. Die Vorsitzende des Vereins, Andrea Hahn ist
stolz, dass die vor 8 Jahren von ihr im Ort initiierte Aktion mittlerweile einen solchen Stellenwert im
Jahreskreislauf hat.
Unterstützt wurde die Aktion auch wieder von der Grundschule Mitterskirchen, die mit allen Klassen
bereits unter der Woche den Ortskern von Müll befreit hat. Großen Respekt und Dank an die
Verantwortlichen in der Grundschule Martina Seiler um Rektor Manuel Hackner, die sich wieder
sofort bereit erklärt haben, den Gartenbauverein hier zu unterstützen.

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